Fragen Sie Dr. Johannes - Titel

Dr. med. Johannes Wimmer

Ihr Weg zur besten Medizin

Woran erkenne ich einen guten Arzt? Was verraten meine Blutwerte? Kann ich Dr. Google vertrauen? Wer heutzutage krank wird, ist schnell verunsichert. Gut, dass es Dr. Johannes gibt. Denn der junge Mediziner hat den aufgeklärten und informierten Patienten zum Ziel. Gemeinsam mit dem Epidemiologen Professor Dr. Robin Haring hat er einen Leitfaden entwickelt, der Schritt für Schritt durch das Gesundheitssystem führt. Von der korrekten Einordnung erster Symptome bis zur Entscheidung über eine riskante Behandlung: Mit Dr. Johannes behalten Sie den Überblick.

6

Kapitel im Buch

240

Seiten voll Wissen

7

Videos zum Buch

100

% gut vorbereitet

Das Buch beinhaltet

Checklisten

Woran sollten Sie vor dem Arztbesuch denken und was sollten Sie alles zu Ihrem Arzt mitnehmen? Die Checkliste hilft!

Entscheidungshilfen

Lernen Sie die zu Ihnen passende Arztpraxis auszuwählen und sich für die beste Therapie zu entscheiden!

Medizinmythen

Gehen Sie den Medizinmythen auf den Leim? Testen Sie Ihr Wissen der medizinischen Volksweisheiten!

Symptomtagebuch

Dokumentieren Sie Ihre Symptome im Tagebuch und erscheinen so, perfekt vorbereitet zum nächsten Arztbesuch.

Schmerztagebuch

Zeichnen Sie mit dem Schmerztagebuch die Entwicklung Ihrer Schmerzen auf, so sind diese beim Arztbesuch genau nachvollziehbar.

Medikamentenliste

Welche Medikamente nehmen Sie eigentlich wie oft und wogegen? Behalten Sie mit der Medikamentenliste den Überblick!

Videos

Fragen Sie Dr. Johannes

Zu Hause mit Dr. Google

Beim Hausarzt

Beim Spezialisten, beim Facharzt

Vor der Operation

Im Krankenhaus

Wieder zu Hause

Kapitelauszüge

 

 

 

Zu Hause mit Dr. Google

Wieso ist so häufig von einem historischen Umbruch in der Medizin die Rede? Um das zu verstehen, muss man sich einmal überlegen, was die letzten großen Veränderungen, wenn nicht sogar Revolutionen, in der Medizin bewirkt haben. Sauberes Wasser half Seuchen und Infektionskrankheiten wirksam zu bekämpfen. Saubere Medizin, also verbesserte Hygienestandards führten dazu, dass Patienten nach Operationen nicht mehr an Entzündungen starben. Heute sind saubere Informationen das Ziel der dritten großen Wende in der Medizin. Wie bei jeder Revolution gibt es auch bei dieser eine ganze Reihe von guten Gründen, warum es nicht bleiben kann, wie es ist:

Zum einen sind wir in der Langlebigkeitsgesellschaft angekommen. Unsere Lebenserwartung hat sich in den letzten 130 Jahren verdoppelt. Allein seit 1990 stieg die Lebenserwartung um sechs weitere Jahre. Auch der Anteil der über 80-Jährigen hat sich seit 1950 verfünffacht, auf inzwischen fünf Prozent. Heute ist jeder fünfte Bundesbürger über 65 Jahre alt und Deutschland das Land mit den meisten »Alten« in Europa. Die steigende Lebenserwartung führt dazu, dass mehr Menschen längere Zeit mit gesundheitlichen Einschränkungen verbringen. Hierbei spielen chronische Erkrankungen, also dauerhafte medizinische Probleme, eine besondere Rolle. Der Wandel von kurzfristigen bzw. akuten Erkrankungen, die uns nur einige Tage oder Wochen zusetzen, hin zu lang anhaltenden chronischen Erkrankungen führt dazu, dass Krankheit einen dauerhaften Einfluss auf die Lebensqualität hat. Die Arzt-Patienten-Beziehung ist damit nicht nur ein kurzes Kennenlernen, sondern ähnelt eher einer langjährigen Ehe. Chronische Erkrankungen wie Asthma, Diabetes, Bluthochdruck, Demenz oder Herzerkrankungen begleiten heute schon jeden Fünften von uns ein Leben lang. Schauen Sie sich doch einmal in Ihrem Betrieb oder bei der nächsten Familienfeier um, wer eine chronische Erkrankung hat und wer nicht. Vielleicht sind es bei Ihnen schon mehr als nur jeder Fünfte, die sich dauerhaft mit ihrer Erkrankung auseinandersetzen müssen.

Zu Besuch beim Hausarzt

Inzwischen hat es sich herumgesprochen: Die Deutschen sind Arzt-Weltmeister. Pro Jahr sucht der Deutsche im Durchschnitt 17-mal einen Arzt auf. Die erste Anlaufstelle ist dabei fast immer der Hausarzt, denn von hier aus erfolgt die Überweisung zum Facharzt und die weitere Behandlung durch Spezialisten. Außerdem sind die Wartezeiten beim Hausarzt meist kürzer, oder man traut sich, einfach mal so vorbeizuschauen. In dieser besonderen Rolle ist der Hausarzt auch häufig der erste Arzt, der versucht, eine schlüssige Erklärung für Ihre Beschwerden zu finden. Zu diesem Zweck stellt Ihnen jeder Hausarzt am Anfang immer die gleichen drei Fragen:

• Was fehlt Ihnen?
• Seit wann haben Sie das Problem?
• Hatten Sie das Problem schon einmal?

Diese Fragen sind für den Hausarzt der Beginn, die Ursachen Ihrer gesundheitlichen Beschwerden zu ergründen, um am Ende eine treffende Diagnose stellen und Ihnen einen entsprechenden Behandlungsvorschlag machen zu können.

Auf dem Weg zur richtigen Diagnose muss Ihr Arzt wissen, welche Beschwerden Sie haben, welche Medikamente Sie nehmen, welche Erkrankungen sonst noch vorliegen, welche schweren Erkrankungen es in Ihrer Familie gibt und ob Sie unter Allergien oder Unverträglichkeiten leiden. Auch Fragen zu Ihrem persönlichen Lebensstil sind für den Arzt wichtig. Rauchen, Trinken oder Sport beeinflussen die Wirksamkeit vieler Medikamente. Um festzustellen, was Ihnen fehlt, kann nämlich kein Arzt der Welt einfach in Sie hineinschauen, sondern ist maßgeblich auf Ihre Auskunft und Informationen angewiesen. Ihr Job ist es also, Ihrem Arzt die wichtigsten Informationen rund um Ihre Gesundheit klar und verständlich zu geben. Leider funktioniert das in den meisten Fällen nicht und klingt dann so:

Wann war Ihre letzte Masernimpfung?

Ja, das müsste irgendwo in meinem Impfausweis stehen. Den habe ich aber vergessen.

Gibt es in Ihrer Familie chronische Erkrankungen?

So genau weiß ich das gar nicht.

Nehmen Sie regelmäßig Medikamente ein?

Ja, blaue Pillen, aber wie heißen die jetzt noch mal… aber davon dann eine … morgens.

Sicherlich kennen Sie diese Situation gut: Sie sitzen im Arztzimmer, Ihr Arzt fragt etwas, und Sie können nicht antworten oder die Antwort fällt Ihnen erst später auf dem Heimweg ein. Damit sind Sie nicht allein, so geht es vielen. Damit haben Sie aber auch Ihre Chance auf eine gute medizinische Versorgung verpasst, denn Ihre Angaben sind der erste Schritt zu einer treffenden Diagnose. Das ist nicht anders als in der Werkstatt. Sie geben Ihr Auto ja auch nicht einfach kommentarlos ab, weil es auf der Autobahn immer so ein komisches Geräusch macht, sondern beschreiben genau, wann und unter welchen Umständen was passiert.

Beim Spezialisten, beim Facharzt

Sie sind von Ihrem Hausarzt an einen Facharzt überwiesen worden oder haben sich für Ihre gesundheitlichen Beschwerden selbst einen medizinischen Spezialisten gesucht. Damit Sie eine wirksame und sichere Behandlung erhalten, sind nun zahlreiche Untersuchungen und Tests notwendig. Gemeinsam mit Ihrem Facharzt werden Sie viele Zahlen und Messwerte besprechen, von denen Sie noch nie etwas gehört haben. Zusätzliche Internetrecherchen sind daher mehr als angebracht. Auf dem Weg zum Gesundheitsprofi in eigener Sache geben wir Ihnen nun deshalb spezielle weiterführende Tipps und Hinweise.

Zahlen spielen in der Medizin eine große Rolle. Gewicht, Blutdruck, Blutwerte wie das gute HDL- und das böse LDL-Cholesterin, Krankheitsrisiken und Heilungschancen … rund um Ihre Gesundheit wimmelt es nur so von Zahlen. Das ist auch gut so, denn Zahlen erlauben Ihrem Arzt, Diagnosen, Krankheitsverläufe und Prognosen zu stellen. Das Problem mit den Zahlen ist nur, dass diese manchmal Alarm schlagen, obwohl alles in bester Ordnung ist. Das gilt zum Beispiel für den Blutwert PSA (Prostataspezifisches Antigen), der zeigen soll, ob ein Mann Prostatakrebs hat oder eine Behandlung gegen den Krebs erfolgreich war. Grundsätzlich kann man sagen, dass ein erhöhter PSA-Wert kein gutes Zeichen ist. Aber selbst, wenn der Laborbericht einen deutlich rot markierten PSA-Wert ausgibt, durfte ich früh lernen, dass die Gewissheit der Zahlen oft auch trügerisch sein kann.

Vor der Operation

Deutschland gilt nicht nur als Arztbesuchs-Weltmeister, sondern auch gemeinhin als OP-Weltmeister. Bei einer ganzen Reihe von Eingriffen belegt die Bundesrepublik international Spitzenplätze. Der Titel »OP-Weltmeister« ist aber trotzdem nicht ganz gerechtfertigt, weil bei den hohen Operationszahlen der Umstand berücksichtigt werden muss, dass Deutschland eines der Länder mit den meisten alten Menschen weltweit ist. So zeigte eine aktuelle Studie Anfang 2015, dass Deutschland nach einer Datenanpassung an die Altersstruktur der Bevölkerung auf allen OP-Ranglisten nach unten rutscht.

Aber unabhängig von diesen Zahlenspielen gilt weiterhin als gesichert, dass in Deutschland immer mehr ambulante Operationen durchgeführt werden, bei denen man nicht wie früher nach der Operation im Krankenhaus bleibt, sondern noch am selben Tag wieder nach Hause gehen kann. In den letzten 10 Jahren verdreifachte sich die Zahl auf heute knapp zwei Millionen ambulante Eingriffe. In den meisten Fällen handelt es sich dabei um Operationen, für die man noch vor wenigen Jahren für mehrere Tage stationär ins Krankenhaus musste. Heute hingegen können sie problemlos ambulant erledigt werden. Morgens nüchtern rein, nachmittags komplikationsfrei raus – das ist inzwischen dank nebenwirkungsarmer und gut steuerbarer Narkosemittel, minimalinvasiver Operationsverfahren und wirksamer Schmerzmittel für den Hausgebrauch bei immer mehr Eingriffen möglich. So zählt der Katalog ambulant durchführbarer Operationen schon mehr als 2.600 verschiedene Operationen: von der Socke bis zur Locke, vom gebrochenen Zeh bis zur Haartransplantation. Auch bei den Patienten kommt die ambulante Versorgung in der Tagesklinik gut an. Umfragewerte zeigen eine hohe Zufriedenheit rund um die ambulanten Eingriffe. Ohne Angst vor Krankenhauskeimen, anonymen Mehrbettzimmern und sterilem Kantinenessen verläuft die Genesung zu Hause deutlich schneller, die Patienten erholen sich besser und finden auch schneller den Weg zurück in den Job.

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Kapitelübersicht

Kapitel 1

Zu Hause mit Dr. Google

Wieso ist so häufig von einem historischen Umbruch in der Medizin die Rede? Um das zu verstehen, muss man sich überlegen, was die letzten großen Veränderungen in der Medizin bewirkt haben.

Kapitel 2

Beim Hausarzt

Inzwischen hat es sich herumgesprochen: Die Deutschen sind Arzt-Weltmeister. Pro Jahr sucht der Deutsche im Durchschnitt 17-mal einen Arzt auf. Die erste Anlaufstelle ist dabei fast immer der Hausarzt.

Kapitel 3

Beim Spezialisten, beim Facharzt

Sie sind von Ihrem Hausarzt an einen Facharzt überwiesen worden oder haben sich für Ihre gesundheitlichen Beschwerden selbst einen medizinischen Spezialisten gesucht. Nun sind zahlreiche Tests und …

Kapitel 4

Vor der Operation

Deutschland gilt nicht nur als Arztbesuchs-Weltmeister, sondern auch gemeinhin als OP-Weltmeister. Bei einer ganzen Reihe von Eingriffen belegt die Bundesrepublik international Spitzenplätze.

Kapitel 5

Im Krankenhau

Keiner möchte gern ins Krankenhaus. Und wer im Krankenhaus ist, möchte nach seiner Behandlung recht schnell wieder entlassen werden. Das ist normal. Deshalb lautet die meistgestellte Frage im Krankenhaus: »Wann kann ich wieder nach Hause?«

Kapitel 6

Wieder zu Hause

Zurück in den eigenen vier Wänden müssen Sie jetzt an vieles denken und wichtige Dinge beachten. Die korrekte Einnahme der Medikamente, Arzttermine koordinieren, regelmäßig zur Krankengymnastik gehen,..

weitere Kapitel

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Das Buch ist als Taschenbuch oder ePub über den Ullsteinverlag und über Amazon verfügbar.

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  • Taschenbuch
  • 240 Seiten
  • ISBN-13 9783548376202
  • € 9,99 [D] € 9,99 [A], sFr 11,00
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Die Autoren

Dr. med. Johannes Wimmer

Dr. med. Johannes Wimmer

Dr. Johannes Wimmer ist Deutschlands erster Arzt mit einem Videoblog. Als Dr. Johannes klärt er regelmäßig unter anderem auf den Seiten der Techniker Krankenkasse zu allen Themen rund um Gesundheit auf, und ist regelmäßig als Experte in Print und TV gefragt. Er lebt mit seiner Frau, den beiden Töchtern und zwei Dackeln in Hamburg. www.doktor-johannes.de

Professor Dr. habil. Robin Haring

Professor Dr. habil. Robin Haring

Professor Dr. habil. Robin Haring ist mit 32 Jahren einer der jüngsten Professoren Deutschlands. Der habilitierte Demograph und Epidemiologe lehrt an der Europäischen Fachhochschule in Rostock und forscht aktiv zu den Themen Männergesundheit, demographischer Wandel und gesundes Altern.
www.robinharing.com

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